Das Wort zum Sonntag!

Kennt ihr das – immer wieder spuken euch Gedanken im Kopf herum, kleine Sorgen und Ängste bereiten euch Bauchschmerzen und ihr habt das Gefühl, dass sich alles um den einen Gedanken, die eine Sorge und die eine Angst dreht und es in dem Moment nichts Schlimmeres gibt als das, worauf ihr euch fokussiert?

Und dann gibt es diese großen Momente, die einen wachrütteln, die all deine Gedanken überschatten und dir bewusst machen, das – natürlich nicht alles – aber einiges, vielleicht übertrieben und banal ist, gemessen an dem Leid, das andere Menschen ertragen müssen, weil es Personen auf der Welt gibt, die ihre Menschlichkeit verloren haben.

Einen solch großen, zutiefst erschütternden Moment mussten wir an diesem Wochenende erleben und nun schauen wir nicht nur auf Paris, sondern auf die ganze Welt, die in solchen Augenblicken von Terror überrollt werden und unheilbare Wunden erleiden. Ich möchte garnicht mehr viel darüber schreiben, denn ich denke, so Vieles wurde an diesem Wochenende schon dazu gesagt und manchmal reichen Worte auch einfach nicht aus.

Ich bin müde, Boss. Am meisten müde bin ich, Menschen zu sehen, die hässlich zueinander sind. Der Schmerz auf der Welt und das viele Leid, das macht mich sehr müde. Es gibt zuviel davon. Es ist als wären in meinem Kopf lauter Glasscherben. (The Green Mile)

Und noch eine zweite Sache hat mich an diesem Wochenende, zwar auf eine andere und nicht so gewaltige Weise, aber doch tief berührt. Ich habe mit der Serie „Club der roten Bänder“ begonnen, nachdem mir viele meiner Liebsten genau diese ans Herz gelegt haben. Es geht um Jugendliche, die aufgrund ihrer Krankheit im Krankenhaus leben. Krebs, Herzerkraungen, Essstörungen – all das dominiert ihr Leben. Aber sie geben den Kampf nicht auf und erst recht haben sie ihre Fähigkeit nicht verloren, Mitgefühl zu zeigen, füreinander da zu sein und die kleinen Momente des Lebens zu schätzen. Ich möchte jedem, der diese Serie nicht kennt, ans Herz legen, sie zu schauen und gemeinsam mit den Darstellern nicht nur über ihr Leben, sondern auch über das eigene so vieles zu lernen und sich immer daran zu erinnern, wie glücklich man sich schätzen kann, wenn man gesund ist.

So.. das musste ich mir einfach mal von der Seele schreiben, mein Wort zum Sonntag, vielleicht führe ich das nun für jedes Wochenende ein, was meint ihr?

Habt einen schönen Abend und erfreut euch stets an all den kleinen und großen Dingen, die euer Leben schöner, bunter und lebenswerter machen.. denn, so wusste es auch schon Frank Dommenz:

Oft sind es die kleinen Dinge im Leben, die für einen die größte Bedeutung haben.

Eure Alina

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