Rezension: Kiera Cass – Selection (Der Erwählte)

Kiera Cass – Selection (Der Erwählte)

Kiera Cass kreiert mit dem dritten Band der Selection-Reihe – Der Erwählte – ein spannendes Finale rund um die Dreiecks-Liebesgeschichte zwischen Aspen, America und Maxon.
Ich möchte diesen und die ersten zwei Teile gerne als eine Art Trilogie betrachten, die die Liebesgeschichte zwischen den Dreien behandelt. Auch wenn es noch einen vierten und bald auch einen fünften Teil geben wird, möchte ich nach dem Dritten zumindest einen kleinen Cut ziehen und die ersten drei Teile als eine Einheit betrachten.

Mittlerweile sind nur noch vier Mädchen der anfänglich 35 Anwärterinnen übrig. Die kleine Auswahl ermöglicht es dem Leser, die Mädchen noch näher kennenzulernen – und nachdem diese Möglichkeit im zweiten Band noch eher zu kurz kam, widmet sich ein interessanter Teil des Buches genau der Vorstellung und Gedankenwelt der Teilnehmerinnen. Celeste war für mich von Anfang an beispielsweise ein nervender Charakter, den ich am liebsten loswerden wollte. Doch mit dem dritten Band konnte ich sie besser verstehen, ja, ich mochte sie sogar. Ihre Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit war für mich wirklich überraschend und hat auch in ihrer aufblühenden Freundschaft zu America einen wirklichen Wandel der Geschichte gebracht. Auch dass die Zofen für America stets eine so wichtige Rolle spielen und dass man als Leser die Chance hat, besonders Lucy näher kennenzulernen, gefiel mir sehr gut. Und das sich für sie ein so schöner Ausweg aus ihrem Dasein und eine überraschende Liebesgeschichte entwickelt, hat mich mehr als gefreut.

Es passieren nach und nach einige Dinge, die Prinz Maxon angehen, die nicht nur America überrascht haben, sondern auch mich als Leser. Wieder schafft es der Schreibstil von Cass, dass ich regelrecht mit America mitgelitten habe und hin und her überlegt habe. Doch in diesem Buch kommt auch die Seite von Prinz Maxon gänzlich zum Vorschein, die sich schon immer mal wieder abgezeichnet hat – die hoffnungslose Romantik. Wer das Buch gelesen hat und auf seine Briefe gestoßen ist, der wird wissen, was ich meine. Wer wünscht sich nicht so jemanden, der so für einen fühlt?

Schwer zu verkraften waren die großen Verluste, die die Protagonisten erleiden mussten und einige kamen auch hier wieder sehr überraschend und waren nicht nur für die Betroffenen schmerzlich, sondern auch für den Leser.

Der Konflikt mit den Rebellen erreicht auch hier ein kleines Finale und spitzt sich immer mehr zu. An manchen Stellen ist die Spannung kaum auszuhalten. Hintergründe kommen immer mehr in den Vordergrund, Verbindungen tun sich auf, von denen der Leser bis zu ihrer Bekanntgabe garnichts geahnt haben.

Die letzten 100 Seiten habe ich wirklich an einem Stück durchgelesen und konnte nicht mehr aufhören, mit America mitzuleiden, mich mitzufreuen, aufgeregt zu sein, zu bangen und zu hoffen. Es war ein wirkliches Auf und Ab, das mich zum Weinen, Lachen und Weiterlesen animiert hat.

Wie ihr bereits rauslesen konntet, bin ich für dieses Buch voll des Lobes. Es ist für mich ein wirklich gelungener kleiner Abschluss, der so viele Überraschungen parat hielt, die ich nicht mehr für möglich gehalten habe, das ich garnicht anders kann, als dem Buch 5 Sterne zu geben!

Wer die ersten beiden Bücher gelesen hat, der wird dieses sowieso schon im Regal stehen haben. Und bei wem das noch nicht der Fall ist, der sollte sich auf in den Buchladen machen und sich ein unvergleichliches Lesevergnügen sichern!

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