Lesung mit Klaus-Peter Wolf

Hallo meine Lieben ♥,

gestern abend war ich hier in Königslutter bei einer Lesung von Bestsellerautor Klaus-Peter Wolf, der bei uns seinen zehnten Ostfriesenkrimi „Ostfriesenschwur“ vorgestellt hat.

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Ehrlich gestanden, kannte ich ihn vorher nicht. Aber wenn jemand, der fast vier Millionen Krimis vekauft hat, wochenlang auf der Spiegel-Bestsellerliste stand und von dem mehr als 60 Drehbücher für Tatort und Polizeiruf 110 verfilmt wurden mal in unser kleines Städtchen kommt, dann muss man zuschlagen!

Als Vorbereitung habe ich mir den ersten Krimi „Ostfriesenkiller“seiner Romanreihe geholt. Und darum gehts (Klappentext): Eine Serie von Morden erschüttert die kleine Stadt Norden in Ostfriesland. Nach und nach werden mehrere Mitglieder des Vereins ‚Regenbogen‘ auf grausame Weise umgebracht. Wer hasst so sehr, dass er den ganzen Verein auslöschen will? Für Hauptkommissarin Ann Kathrin Klaasen wird dieser Fall zu einer echten Bewährungsprobe. Klingt spannend, oder was meint ihr? Habe jetzt die ersten 80 Seiten gelesen und wirklich Spaß an dem Buch. Mir gefällt zum einen der Perspektivwechsel, denn mal befindet man ich in Ermittlerposition, dann liest man aus der Sicht des Opfers und auch des Täters, was das ganze meiner Meinung nach sehr interessant macht. Auch gefällt mir, wie Wolf die Fallhöhe von Humor und Schockmoment nutzt. In einem Moment schmunzelt man noch, ehe dieser Moment von einem Mord erschüttert wird. Und während man noch im Schock ist, folgt schonwieder eine Szene, über die man lachen muss. Wie hat der Autor gestern abend so schön gesagt? – Wie im echten Leben. Da gibt es auch nicht nur schwarz weiß, sondern bunt.

Ich habe selten einen so herrlich sympathischen Autor gesehen. Seine Anekdoten, die er gestern aus seinem Schriftstellerleben erzählt hat, sind wirklich klasse. Er lebt seine Figuren. Wenn er über die Ermittlerin schreibt, nimmt er ihren Gang ein, wenn er über Rupert schreibt, dann isst er – wie Rupert – gerne Currywurst und trinkt Bier. Wenn er schreibt, verliert er sich völlig in der Geschichte, er wird selbst zum Leser, der Füller schreibt die Geschichte von allein.  – ist das nicht faszinierend? Wolf liebt und lebt seinen Beruf und das ist so zauberhaft. Und so spannend. Man hat das Gefühl, in ihm leben die Protagonisten der Geschichten.

All die Orte und auch viele der Menschen in seinen Büchern gibt es wirklich. Bekannte aus der Nachbarschaft zum Beispiel, die Wolf dann einfach mal literarisiert hat. Wer also mal nach Norden in Ostfriesland reist, der wird wahrscheinlich Vieles aus seinen Büchern wiedererkennen.

Und man stelle sich vor, er scheibt alles noch per Hand. Immer ein Notizbuch und einen Füller dabei, ganz der Mann der alten Schule, entstehen die Geschichten auf Zugfahrten, in Cafes, in Hotelzimmern und noch mehr.

Ihr seht, der Abend war Unterhaltung pur. Ich mag diesen herrlich sympathischen und faszinierenden Autor, der seine Geschichten liebt und lebt. Das inspiriert mich sehr.

Habt ihr schon einen Krimi von ihm gelesen?

Ich drücke euch!

Alina

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Ein Kommentar zu „Lesung mit Klaus-Peter Wolf

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