Rezension

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Man, habe ich lange gewartet, zumindest kam es mir wie eine Ewigkeit vor, bis ich endlich den 3. Band der „The Club“-Reihe von Lauren Rowe in den Händen halten konnte. Seit Erscheinen des 2. Bandes habe ich eigentlich nur auf den 3. gewartet, damit ich endlich weiß, wie es nach diesem fiesen Cliffhanger weitergeht. Der war doch echt gemein, oder?

Dank des lieben Piper-Verlags konnte ich es dann vergangene Woche endlich in den Händen halten – „The Club – Love“. Und wow, dieses Cover. Mir gefällt die Kombination aus dem schwarzen Hintergrund, den grau/weißen Blättern und dem blauen Schriftzug außerordentlich gut, vermutlich ist es sogar mein bisheriges Lieblingscover.

Wie von Lauren Rowe gewohnt, wird der Leser mit dem ersten Satz sofort wieder ins Geschehen geworfen, keine unnötigen Wiederholungen, keine lange Vorrede, man ist sofort wieder dort, wo man im zweiten Teil aufgehört hat. Das ist etwas, das mir an den Büchern besonders gefällt, denn so wird die Spannung gleich wieder aufgegriffen und es fühlt sich so an, als hätte man nie aufgehört zu lesen. Denn im zweiten Teil wurde Sarah auf der Toilette ihrer Universität niedergestochen, was mit ihr geschehen würde, blieb am Ende des zweiten Teils unklar.

Die Geschichte geht aus Jonas Perspektive weiter. Und hier findet sich bereits die erste Besonderheit des Buches. Mit dem Voranschreiten der Kapitel erlebt der Leser einen Wechsel zwischen gegenwärtigem Geschehen und einem Rückblick in Jonas Vergangenheit. Endlich erfahren wir mehr und Tiefgreifendes aus Jonas wirklich schrecklicher Kindheit, lernen aber gleichzeitig Menschen kennen, die ihm geholfen und die Liebe geschenkt haben, nach der er sich als Kind doch so sehr gesehnt hat. Die ihm geholfen haben, die schlimmen Ereignisse mit seiner Mutter ein Stück weit zu verarbeiten und die ihm gleichzeitig geholfen haben, auch damit fertig zu werden, was sein Vater ihm angetan hat. Mir persönlich haben besonders die Passagen der Vergangenheit so gut gefallen, denn ich habe mich in den vergangenen Büchern so sehr danach gesehnt, noch mehr über Jonas zu erfahren – hier wird der Wissensdurst des Lesers vollends gestillt!

Die Geschichte nimmt dann gewohnt rasant an Fahrt auf. Und auch hier kann ich wieder nur sagen – wow! Welche Geheimnisse im Laufe der Geschichte über den Club ans Tageslicht kommen, hinterlassen den Leser schier sprachlos. Die Autorin beweist an dieser Stelle, dass sie gute Recherchearbeit geleistet hat und greift einen auch heute in den Medien sehr aktuellen Konflikt auf, mit dessen Erscheinen man so nicht gerechnet hätte. Die Geschichte gewinnt durch diese tiefgreifenden Strukturen sehr an Qualität und hebt sich damit von seinen beiden Vorgängern ab.

All die Geheimnisse bringen Jonas und Sarah in Las Vegas in Erfahrung, denn die beiden haben sich mit ihren Freunden Kat, Josh und dem Computernerd Henn auf den Weg gemacht, um Oksana und ihren Handlangern persönlich das Handwerk zu legen. Und hier beginnt ein aufregendes Spiel – ein Spiel um Macht, Intrige und dunkle Machenschaften. Können die fünf es mit diesem gigantischen Netzwerk des Clubs aufnehmen und ihn letztendlich in die Knie zwingen? Das ist die Frage, um die sich alles dreht. Ob sie es schaffen, müsst ihr natürlich selbst herausfinden! 🙂 Nur so viel: Man hat wirklich eine Menge Spaß mit der Gruppe und möchte unbedingt mehr von ihnen!

Zeitweilens steigert sich die Spannung ins unermessliche, doch Rowe schafft es, auch zwischendrin immer wieder für humorvolle, erotische und liebevolle Momente zu sorgen. Auch hier kommt Sarahs Schlagfertigkeit nicht zu kurz, sie hat noch immer stets einen flotten Spruch parat und sorgt für lustige Momente. Jonas entpuppt sich derweil immer mehr als Romantiker, als ein echter „bookish dreamboy“, der seiner Sarah die Welt zu Füßen legt. Und natürlich, das kann ich euch versprechen, fehlt es auch hier wieder nicht an prickelnder Erotik, die in diesem Band aber eine ganz neue und vor allem wunderschöne Ebene erreicht.

Das Ende des Buches trieb mir die Tränen in die Augen – ob vor Schrecken, Freude oder Rührung, das bleibt ein Geheimnis, bis ihr das Büchlein auch gelesen habt. Nur so viel vorweg: Es ist ein wirklich gelungenes Ende.

Wie ihr lest, bin ich absolut begeistert von diesem Buch und würde sogar so weit gehen zu sagen, dass es das bisher beste Buch der Reihe ist. Aber wer weiß, was sich Rowe für den 4. Band ausgedacht hat, „The Club – Joy“, der im übrigen am 1. Dezember erscheint. Ich freue mich schon jetzt so sehr!

Und nun seid ihr gefragt – habt ihr das Buch schon gelesen? Wenn ja, wie hat es euch gefallen? Oder steht es noch auf eurer WTR-Liste?

Ich drücke euch,

scriptina.regular

 

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