Blogtour „Holding on to you – Mavis&Henry“

Hallöchen ihr Lieben <3,

(Werbung) in meinem letzten Beitrag habe ich euch das wunderschöne Cover von Natalie Elins Debütroman „Holding on to you – Mavis & Henry“ gezeigt… Hach 🙂 und am 16.August dürft ihr das Schätzchen auch selbst in den Händen halten! Um euch die Wartezeit bis dahin zu verkürzen, gibt es diese Blogtour, bei der ihr eigens für die Tour geschriebene Szenen zu lesen bekommt. Achtung: die Szenen kommen nicht im Buch vor! Aber sie sind definitiv ein Vorgeschmack und zum Verlieben 🙂

HoldingOnToYou_Ebook

Aber nun genug geschrieben, macht euch bereit und lernt Henry kennen ❤

Das Handy in meiner Handtasche vibrierte. Ich runzelte die Stirn und kramte mit flinken Fingern danach. Der Name auf dem Display ließ mein Herz urplötzlich wieder höherschlagen. «Ja?»

«Also ich bin ja dafür, dass du in meine Stadt ziehst.»

Ein freudiges Gackern entwich meiner Kehle und machte die anderen Leute, die in der Bahn saßen, auf mich aufmerksam. «Warum denn das?» Die kurze Stille, die zwischen uns entstand, machte mich nervös. «Ähm … Henry?»

Er lachte und ich konnte trotz der lauten Fahrgeräusche hören, dass er schneller atmete. «Es gibt Fragen, deren Antworten so klar sind, dass man sie gar nicht erst aussprechen muss.»

«Sag‘ mal, rennst du gerade nach Hause?» Wechselte ich das Thema, bevor er mich wieder so weit hatte, dass kein gescheites Wort aus mir herauszubekommen war. Noch nie hatte ich es erlebt, dass die pure Anwesenheit einer Person, oder auch nur seine Stimme am Telefon, mein Sprachzentrum derart außer Gefecht setzen konnte.

«Ich laufe etwas schneller, ja», gab er zu. «Wo bist du?»

Ich prustete los. Vor wenigen Minuten hatte er mich zum Bahnhof gebracht. Hatte er das etwa in der kurzen Zeit vergessen? «In der Bahn? Wo soll ich sonst sein?»

«Bist du wenigstens bald da?»

Ich blickte auf meine Armbanduhr und zog die Augenbrauen zusammen. «Nein? Ich bin doch gerade erst in die Bahn gestiegen.»

«Siehst du?»

«Sehe ich was?»

«Du musst in meine Stadt ziehen, dann wärst du schon zuhause.»

Ich lachte laut auf und ignorierte die Menschen neben mir. Sollten sie mich doch für irre halten. «Ich werde das mal in Ruhe mit Franz erörtern.»

«Deine Katze hat da Mitspracherecht?»

«Na hör‘ mal! Aber natürlich!»

Ich hörte ihn lachen. «Dann muss ich mich wohl doch mit ihm gutstellen.»

«Das würde ich dir raten, ja.» Ich grinste bis über beide Ohren und lehnte meinen Kopf an die Fensterscheibe. Die dunkle Nacht zog pfeilschnell an mir vorbei, nur das glitzernde Lichtermeer der Großstadt tanzte vor meinen Augen.

«Mavis?»

«Hm? Ja?»

«Schreib mir bitte, wenn du zuhause angekommen bist, ja?» er klang besorgt.

«Machst du dir etwa Sorgen um mich?»

«Natürlich, es ist Nacht.»

Die Schmetterlinge in meinem Bauch wirbelten wild durcheinander. «Okay. Mache ich.»

Also ich habe definitiv Schmetterlinge im Bauch, ihr auch? Wenn ihr noch weitere tolle Szenen lesen wollt, schaut bei den anderen Mädels vorbei:

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Eure

scriptina.regular

 

 

Ein Kommentar zu „Blogtour „Holding on to you – Mavis&Henry“

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